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Diese Arbeit besch├â┬Ąftigt sich mit dem Thema ‘Familie und Verwandtschaft’. In besonderer Weise soll die Bedeutung des sozialwissenschaftlichen Familienmodells herausgestrichen werden. Au├â┬čerdem sollen neben diesem sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt sozialgeschichtlichen Erkenntnisse ├â┬╝ber Familiensysteme in der antiken Welt in die Betrachtungen einflie├â┬čen, um so letztlich zu einer geb├â┬╝ndelten Analyse zu kommen, die f├â┬╝r theologische Betrachtungen fruchtbar gemacht werden kann.Folgende Fragenkomplexe sollen in dieser Arbeit beantwortet werden:1) Was ist unter dem Begriff ‘Familie’ zu verstehen? Wie verh├â┬Ąlt sich ‘Familie’ zu ‘Verwandtschaft’? Welche Funktion erf├â┬╝llt ein famili├â┬Ąres System?2) Welche Bedeutung haben famili├â┬Ąre Bindungen in der Antike? Welche verschiedenen Familienmodelle k├â┬Ânnen wir unterscheiden? Wie sah das Familienleben im antiken Mittelmeerraum bzw. jenes der fr├â┬╝hen Christen aus? Welche Bedeutung hat Familie f├â┬╝r das Verst├â┬Ąndnis des fr├â┬╝hen Christentums und seiner Schriften?3) Wie kann man Familienmetaphern in den Schriften des christlichen Kanons verstehen? Was hat es mit der Rede von der ‘christlichen Familie’ auf sich?Der soziale Kontext des fr├â┬╝hen Christentums ist f├â┬╝r ein Verst├â┬Ąndnis der christlichen Rede, wie wir sie in den Texten des christlichen Kanons vorfinden, notwendigerweise zu beachten. Mit dieser Arbeit soll ein kleiner Beitrag dazu geleistet werden. Vielleicht kann dieser kleine Beitrag letztlich auch dazu beitragen, vor ├â┬ťbertragungen der eigenen Lebenswelt in die der soziale Wirklichkeit des antiken Mittelmeerraumes, welcher die Autoren der christlichen Glaubensquellen entstammen, zu warnen und diese verhindern. Dies war u.a. auch das Grundanliegen der context group.Richard L. Rohrbaugh formuliert dieses Anliegen mit einem deutlichen Hinweis auf die Grundproblematik auch in einem Vorwort folgenderma├â┬čen:’Since the Bible is a Mediterranean document written for Mediterranean readers, it presumes the cultural resources and worldview available to a reader socialized in the Mediterranean world. This means that for all non-Mediterraneans […] reading the Bible is always an exercise in cross-cultural communication.’Diese Arbeit versucht demnach eine Grundlage zu bieten, auf der die biblischen Schriften als Schriften eines bestimmten sozialen Kontextes verstanden werden k├â┬Ânnen.Author: Kirchmeier, Bernhard
Publisher: GRIN Verlag
Illustration: N
Language: GER
Title: Familie und Verwandtschaft: Ein sozialwissenschaftliches Modell und seine Bedeutung f├╝r die Theologie
Pages: 00023 (Encrypted PDF)
On Sale: 2010-01-01
SKU-13/ISBN: 9783640715510
Category: Religion : Christianity – General

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bernhard kirchmeier, religion, christianity, general

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